BekenntniszumStandort:DeutscheLeasinginvestiertinBadHomburg

Umfassender Um- und Ausbau der Zentrale in der Frölingstraße / Etwa 950 Mitarbeiter ziehen in Ausweichquartier nach Ober-Eschbach


Bad Homburg v. d. Höhe, 11. Februar 2009 – Die Deutsche Leasing Gruppe plant eine umfassende Revitalisierung ihrer Bad Homburger Konzernzentrale. Immerhin ist das 1987 bezogene Gebäude in den mehr als 20 Jahren seiner Nutzung etwas in die Jahre gekommen. Daher sollen jetzt außer anstehenden Renovierungsarbeiten von Wänden, Decken und Bodenbelägen auch die Haustechnik/Elektrotechnik, Klimatisierung sowie die IT-Verkabelung komplett erneuert werden. Mit dem Umbau wird die Qualität des Arbeitsumfeldes und der Arbeitsplätze auf einen aktuellen technischen und ergonomischen Standard gebracht.

Um gleichzeitig dem zukünftigen Wachstum der Deutschen Leasing (DL) gerecht zu werden, wird sie im Zuge dieser Baumaßnahmen ihre Zentrale vergrößern. Immerhin ist der deutsche Marktführer im herstellerunabhängigen Leasing in den vergangenen Jahren nicht nur im Neugeschäft auf inzwischen 9 Milliarden Euro - Investitionen über 41 Millionen Euro arbeitstäglich - rasant gewachsen. Auch die Zahl seiner Beschäftigen spiegelt diese Entwicklung wider: Etwa 1.900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind weltweit für die Kunden der Deutschen Leasing im Einsatz, davon rund 950 in Bad Homburg. Das zentrale Bürogebäude in der Frölingstraße, das derzeit 730 Arbeitsplätze fasst, ist dem Leasing-Unternehmen schon längst zu eng geworden. Bereits vor drei Jahren hat die Deutsche Leasing sukzessive in der Bad Homburger Siemensstraße weitere Arbeitsplätze angemietet.

Konzernzentrale wird erweitert
Für mehr Platz am bisherigen Standort sorgt ein zusätzlicher fünfgeschossiger Gebäudetrakt inklusive dreigeschossiger Tiefgarage, die ebenfalls neu errichtet wird. Außerdem sollen das hauseigene Konferenzcenter und die Kantine deutlich erweitert werden. Die Deutsche-Leasing-Tochter DAL Bautec hat dazu im Vorfeld den aktuellen Gebäudezustand ermittelt und in einer Machbarkeitsstudie Pläne für eine umfassende Modernisierung der Haustechnik und Optimierung der bisherigen Nutzung ausgearbeitet.

Auch Aspekte der Umweltverträglichkeit und Nachhaltigkeit sind eingeflossen. Die Verbindung von Ökologie und Ökonomie dokumentiert die Deutsche Leasing mit der Initiative „Ökoprofit Vordertaunus“, an der sie sich bereits seit März 2006 beteiligt. In nur einem Bauabschnitt und einer Bauzeit von 20 Monaten sollen sämtliche Um- und Ausbaumaßnahmen abgeschlossen sein, so der heutige Planungsstand. Um die Baumaßnahmen so reibungslos wie möglich zu gestalten, ist es notwendig, die Zentrale während dieser Zeit komplett leer zu ziehen. Dazu sollen die Mitarbeiter sowohl aus der Fröling- als auch 220 aus der Siemensstraße vorübergehend in ein Ausweichquartier ziehen und somit wieder vereint werden. Damit können sie auch während der Bauphase von Lärm, Schmutz und unvermeidlichen Einschränkungen der Haustechnik unbeeinträchtigt ihrem Tagesgeschäft nachgehen. Die Kosten für die Revitalisierung belaufen sich auf rund 23,2 Millionen Euro; für den Neubau sind 27,5 Millionen Euro veranschlagt.

Ausweichquartier für Bauphase ebenfalls in Bad Homburg
Doch vor dem Umbau steht der Auszug, der am 13. Februar für die DL-Kollegen in der Siemensstraße beginnt und an drei aufeinander folgenden Wochenenden vollzogen sein wird. Insgesamt werden 1.150 Arbeitsplätze - Projekt- und Schulungsräume einbezogen - verlagert. „Ein gewaltiges Unterfangen, das sich in Zahlen kaum fassen lässt“, sagt Kati Eggert, Pressesprecherin der Deutschen Leasing. Obwohl die Deutsche Leasing seit vielen Jahren die Akten digitalisiert und mit einem Dokumenten-Management-System verwaltet, müssen dennoch rund 14 Kilometer Ordner bewegt werden. Diese Wegstrecke übertrifft die Distanz zum Ausweichquartier demnach um ein Vielfaches. Denn auch bei der Wahl ihres vorübergehenden Domizils bleibt die Deutsche Leasing der Stadt Bad Homburg als bedeutender Steuerzahler erhalten. Immerhin hat sie und ihre Mitarbeiter 2007 mehr als 72 Millionen Euro an direkten Steuern und Sozialabgaben im Inland gezahlt. Die Auslandstöchter eingerechnet kommt eine Summe von rund 85 Millionen Euro pro Jahr zusammen.

Vorübergehend zieht die Deutsche Leasing mit ihrer Bad Homburger Belegschaft nach Ober-Eschbach in die Du-Pont-Straße. Ein dort nahezu leerstehendes Gebäude mit etwa 22.000 Quadratmetern Bürofläche und rund 7.000 Quadratmetern Funktionsflächen wurde eigens für diesen Zweck neu angemietet und nach den Bedürfnissen der Deutschen Leasing umgestaltet.

Nachhaltigkeit auch im Ausbau geplant
„Bis wir wieder zurückziehen, kommt noch ein erhebliches Stück Arbeit auf uns zu“, meint Eggert. Dennoch sieht sie im Umzug eine gute Gelegenheit zum Aufräumen, was die DL-Mitarbeiter in der Zentrale schon seit einiger Zeit tun. „Wie im Privaten haben sich im Laufe der Jahre auch im Büroalltag immer mehr Papierberge angesammelt. Der Umzug und Ausbau ist also ein willkommener Anlass, die Unterlagen einmal zu durchforsten und sich von Überflüssigem zu trennen.“

Und immerhin sind die Aussichten auf den Rückzug im nächsten Jahr sehr erfreulich: Die Mitarbeiter ziehen in ein zeitgemäßes Büroumfeld. Zukunftsweisende Technik und innovative Verfahren für die Elektroanlagen, das Klimasystem, die Heizung und Sanitärbereiche wurden ebenso in die Planung einbezogen wie Aspekte der Nachhaltigkeit. Neben optimalen Arbeitsbedingungen können sich die Mitarbeiter der Deutschen Leasing auf eine anspruchsvolle Innenarchitektur, intelligente Gebäudetechnik und umweltfreundlichen Materialeinsatz freuen. Auch in Sachen Energie setzt die Deutsche Leasing auf neueste Trends und wird zur Wärmeerzeugung ein eigenes Blockheizkraftwerk in Form einer Holzpelletanlage nutzen. Dadurch verringert sich der CO2-Ausstoß um rund 60 Prozent gegenüber herkömmlichen Lösungen, was angesichts der aktuellen Klimadiskussion bemerkenswert ist.